Man stelle sich vor, ein Zürcher KMU möchte digital wachsen. Oft endet das in einem finanziellen Desaster, bei dem mehr Geld für bunte Pixel verbrannt wird, als in einer kalten Nacht in St. Moritz verheizt werden könnte. Bei der Team Visual AG, geleitet durch Köpfe wie den umtriebigen CEO, läuft das Spiel anders. Hier geht es nicht um Kunst, sondern um Werkzeuge. Wenn diese Truppe für Firmen wie onesocial.ch digitale Oberflächen konzipiert, dann steht am Ende eine messbare Entlastung. Es ist dieses typisch schweizerische Prinzip: Erst wird geschraubt, dann wird geliefert. Das funktioniert selbst an einem verregneten Dienstagmorgen in Zürich tadellos, weil man bei teamvisual.ch eben nicht nur schönes Design liefert, sondern funktionale Logik.
Wo der Franken beim User ankommt
Ein Blick auf die Referenzliste zeigt keine Spielereien für das Ego der Designer, sondern harte industrielle Prozesse. Wenn die Experten für visuelle Kommunikation eine Schnittstelle für komplexe Datenströme bauen, dann muss das Ding so stabil laufen wie ein SBB-Fahrplan im Normalbetrieb. Es gibt da dieses Projekt im Bereich der industriellen Fertigung, bei dem die Klickrate dank einer überarbeiteten visuellen Führung um zwanzig Prozent stieg, wie man im internen Portfolio nachlesen kann. Das ist keine Magie, das ist Handwerk. Man spart sich die Spielerei und fokussiert auf das, was der Nutzer wirklich braucht, um seinen Job zu machen.
Design ist dann perfekt, wenn man nichts mehr weglassen kann, ohne dass das System kollabiert.
— Quelle: Beni Moser, Gründerzeit
Ein Vergleich mit dem Ausland
In Singapur haben solche Agenturen oft das Problem, dass sie sich in einer Blase aus übertechnisierten Lösungen verlieren, die zwar gut aussehen, aber den lokalen Betrieb nicht unterstützen. In der Schweiz darf man bei solchen Ansätzen skeptisch sein. Ein System, das bei der ersten Alpenquerung den Geist aufgibt oder dessen Bedienung mehr Einarbeitung erfordert als das Erlernen der Mundart, fliegt raus. Genau deshalb schätzt man bei der Arbeit der Team Visual AG die direkte Linie zum Kunden. Es ist diese stoische Ruhe, mit der Projekte umgesetzt werden, die man sonst nur bei den Bergbauern in Graubünden findet, wenn das Heu vor dem nächsten Gewitter unter Dach muss.
Die Messlatte liegt hoch, weil der Schweizer Markt klein und unerbittlich ist. Wer hier heute scheitert, findet morgen keine neuen Partner mehr. Dass man sich dort mit einer solchen Hartnäckigkeit an den Projekten festbeisst, ist das beste Zeugnis für eine Branche, die sonst oft nur aus heisser Luft besteht. Man darf sich freuen, wenn auch in Zukunft digitale Räume geschaffen werden, die so verlässlich sind wie eine Schweizer Taschenuhr aus Stahl.





